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Musikkalender

Adventskonzert

Am Sonntag, 3. Advent, 16. Dezember findet um 16 Uhr ein Konzert zum 20-jährigen Dienstjubiläum des Kantors in der Kirche zu Bergkirchen statt. Die Kantorei führt 4- bis 8-stimmige Werke von Heinrich Schütz (Magnificat), Johann Eccard (Übers Gebirg Maria geht), Felix Mendelssohn (Weihnachten op. 79), Johannes Brahms (Zu Bethlehem geboren) und Hugo Distler (O Heiland, reiß die Himmel auf) auf. Aus der Messe von Barbara Jansen-Ittig stehen Kyrie und Gloria für Chor und Orgel auf dem Programm. Zu bekannten Advents- und Weihnachtsliedern wie „Wie soll ich dich empfangen“, „Tochter Zion“, „Nun komm der Heiden Heiland“, „O du fröhliche“, „Stille Nacht“, „Es ist ein Ros entsprungen“,… sind Choralbearbeitungen u. a. von Christian Sprenger, Traugott Fünfgeld und Anne Weckeßer zu hören. Ergänzt wird das Programm von Barbara Jansen-Ittig an der Orgel. Sie studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford (B-Examen) und an der Folkwang-Hochschule in Essen (A-Examen) evangelische Kirchenmusik. Ab 1995 war sie als hauptamtliche Kirchenmusikerin an der Marienkirche Stift Berg in Herford angestellt und ist seit 1997 Kantorin an der Stiftskirche in Bielefeld-Schildesche. Unter der Leitung von Rainer Begemann singen und spielen die Jungbläser, der Posaunenchor und die Kantorei Bergkirchen und ein Bläserensemble. Am Ausgang wird eine Kollekte gesammelt.

Christmette

Am Dienstag, 25. Dezember (1. Weihnachtstag) findet traditionell um 6 Uhr in der Früh die musikalische Christmette in der Kirche zu Bergkirchen statt. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr wieder Werke von Johann Sebastian Bach. Zu hören sind die Chöre der Kantate 4 aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248 und die Chöre der Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 62. Weiterhin stehen Werke von Johann Eccard, Felix Mendelssohn und Johannes Brahms auf dem Programm.

Neben der Kantorei und dem Posaunenchor Bergkirchen wirkt ein Orchester mit Musikern aus der Region mit. Orgel und Klavier spielt Burkhard Schmidt. Die Leitung hat Kantor Rainer Begemann.

Weihnachtskonzert

Am Sonntag, 30. Dezember findet um 17 Uhr ein Harfenkonzert mit der Braunschweiger Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne statt. Wer kennt ihn nicht, den Abendsegen aus Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel. Und fast hört sich dieses Abendlied ja auch wie ein engelsgleicher Gesang an. „Hear the Angels sing!“, - „Hört den Gesang der Engel“ - ist auch der Titel des diesjährigen Weihnachtsprogrammes der international erfolgreichen Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne. Die Märchenoper gehört zu Weihnachten genauso wie Adolphe Adams Cantique noël – vielleicht besser bekannt unter seinem englischen Titel O Holy Night - und das italienische Volkslied Santa Lucia. Mit einer Variationsfolge über das im 18. Jahrhundert entstandene Weihnachtslied Adeste fideles, den Adventsklängen von Franz Pönitz und Variationen über ein altes Weihnachtslied von Marcel Samuel-Rousseau präsentiert Kühne ihrem Publikum die gesamte Virtuosität und Klangfülle ihrer Harfe. Und selbstverständlich dürfen auch die beiden wohl weltweit bekanntesten deutschsprachigen Weihnachtslieder nicht fehlen: „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „O Tannenbaum“ haben einen unnachahmlichen Siegeszug um den Globus angetreten und werden, oft mit den originalen deutschen Texten, weltweit an Weihnachten gesungen. Ihre schlichten und eingängigen Melodien werden in Konzertvariationen von zwei französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zu hören sein. Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art. Es ist zugleich meditativ-besinnlich als Kontrast zum hektischen Weihnachtstrubel all überall, es ist aber auch ein großer Konzertabend mit festlich-musikalischer Pracht. Dargeboten von einer Meisterin ihres Faches, der es immer wieder gelingt, ihrer Harfe Klangfarben in einer kaum vorstellbaren Vielfalt der Differenzierungen und überwältigender dynamischen Bandbreite zu entlocken. Die Magie und Freude der Weihnachtszeit ist bei diesem Konzert garantiert!

Kartenverkauf an der Tageskasse ab 15.30 Uhr und im Vorverkauf auf dieser Homepage. 10,- € auf allen Plätzen ohne Platzreservierung, 20,-/15,- mit Platzreservierung.

 

Mehr als nur klingendes Blech


Am Sonntag, 20. Januar, setzt sich um 16.30 Uhr
die Reihe „Winterkonzerte mit der HfM Detmold“ in der Kirche zu Bergkirchen fort. Zu Gast ist das Detmolder Posaunenquartett.

Wer kennt sie nicht, die sieben Streiche von Max und Moritz zwischen Witwe Bolte und Bauer Mecke. Die phantasiereiche Bilderbuchgeschichte von Max und Moritz begeistert seit eh und je Jung und Alt. Sie taucht ein in die vielschichtige Gefühlswelt des Autors Wilhelm Busch. Doch die darin vorkommenden parodistisch-satirischen bis hin zu humorvoll-tragischen Elemente lassen sich auch durch Musik verkörpern. Und so begegnen die vier Mitglieder des Detmolder Posaunenquartetts dem Bergkirchner Publikum gleich zu Beginn des Jahres mit einer gehörigen Portion Schalk im Nacken. Unter dem Titel „Trombonissimo“ kleiden sie die Geschichte von Max und Moritz in ein musikalisches Gewand. Bezeichnenderweise nennt sich das Werk „Max und Moritz, Suite in sieben Streichen für Posaunenquartett“. Es stammt aus der Feder des niederländischen Komponisten und Wahlmüncheners Jan Koetsier - der Vater der modernen Blechbläserkammermusik.

Doch wie die beiden Lausbuben kommen die vier Studierenden keinesfalls daher. Kennengelernt haben sich Friedrich Hultsch, Neele Hülser, Johannes Opp und Magnus Schröder in der Posaunenklasse von Prof. Otmar Stobel der Hochschule für Musik Detmold. Seit Jahren verbindet sie eine intensive Zusammenarbeit, die sie in etlichen Konzerten unter Beweis stellen konnten. Im zweiten Teil des Konzertes beweisen sie, dass sich die Posaune keineswegs auf tönendes Blech oder jazzige Sounds reduzieren lässt. Die Vier nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Musikgeschichte, die mit Werken von Praetorius und Schein anfängt und über Beethoven und Debussy schließlich zu modernen Arrangements führt. Klaus Sommer, Pfarrer der evangelisch reformierten Kirche Oerlinghausen, führt das Publikum mit charmantem Witz durch den Abend.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
Platzreservierungen für 15 Euro über den Newsletter.
Mit Pause im Gemeindehaus bei Punsch, Sekt,…

Waldszenen - Spätimpressionistische Klanggemälde

Am Sonntag, 10. Februar, endet um 16.30 Uhr die Reihe „Winterkonzerte mit der HfM Detmold“ in der Kirche zu Bergkirchen. Zu Gast sind die Studentinnen Tekla Varga (Flöte) Verena Weber (Viola) und Louise Augoyard (Harfe). Die Bratsche - ein vielfach verkanntes Instrument, klischeebehaftet, auf der Liste der Musikerwitze ganz weit oben. Doch im abschließenden Konzert der Reihe befreit sich das Instrument aus dem Schatten der Violine und nimmt in einem Kammermusiktrio eine ebenbürtige Rolle neben der Querflöte ein. Gerade dann, wenn in Claude Debussys Sonate für Flöte, Viola und Harfe die sanften Flötentöne mit der Bratsche um Melodielinien wetteifern und sich beide mit der Harfe zu farbenprächtigen Klanggemälden vereinen. Dieser Eindruck spinnt sich wie ein roter Faden durch den gesamten Konzertabend und findet auch bei der Komposition Scènes de la forêt, die dem Konzertabend den Titel „Waldszenen“ gibt, seinen Ausdruck. Das Werk stammt von der französischen Komponistin Mélanie Bonis, die als Kind ihrer Zeit erst über Umwege zum Komponieren kam. Eine weitere Neuentdeckung ist auch die Suite brêve von Ladislas de Rohozinski, einem französischen Komponisten polnischen Ursprungs, mit der das Konzert ausklingt. Zwischendurch laufen die drei Musikerinnen durch Ausflüge in die Zeitgenössische Musik zu Höchstformen auf: In Sofia Gubaidulinas Werk „Garten von Freuden und Traurigkeiten“ reflektiert das Trio, auch durch die Rezitation von Texten des zeitgenössischen Autors Francisco Tanzer, Motive der Vergänglichkeit zwischen gestern und heute und taucht dabei gleichzeitig durch außergewöhnliche Klänge ihrer Instrumente in die Welt des ostasiatischen Kulturraums ein.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt.
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Mit Pause im Gemeindehaus bei Punsch, Sekt,…

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