Page 6 - Gemeindebrief 189
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Das geht uns alle an
         6     Ev.-ref. Kirchengemeinde RETZEN



                Eröffnung der 68. Spendenaktion von Brot für die Welt
                           am 1. Advent 2026 um 10:00 Uhr
          mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold.

                 „Kraft zum Leben schöpfen. Gemeinsam für Wasser,
                    Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit“

        Die Klimakrise macht nach wie vor   Mit der Unterstützung der lokalen Orga-
       den Menschen auf der Südhalbkugel    nisation MeDRA, Partnerorganisation
       unserer Welt mehr zu schaffen als uns:   von Brot für die Welt, gelang es, einen
       Heftige Regenfälle und massive Dürren   solarbetriebenen Brunnen zu bauen,
       wechseln sich oft ab und gefährden an   der auch aus größerer Tiefe Wasser
       immer mehr Orten eine verlässliche   fördern kann. Die Menschen des Dor-
       Landwirtschaft. Es zeigt sich immer   fes können nun wieder verlässlich ihre
       mehr, dass Wasser, Ernährungssicher-  Felder bestellen und sogar etwas Vieh
       heit und eine gesunde Entwicklung    halten.
       untrennbar miteinander verbunden sind.
                                            Brot für die Welt unterstützt die Men-
       Im Dorf Mbizwo in Simbabwe (südli-   schen in Mbizwo dabei, in die Zukunft
       ches Afrika) beispielsweise liegt der   zu investieren: Die Dorfbewohner*innen
       Grundwasserspiegel sehr tief. Brun-  können nicht nur ihre Ernährung si-
       nenbau mit herkömmlichen Mitteln ist   chern, sondern durch den Erlös aus
       nicht möglich. Die natürliche Beregnung   dem Verkauf landwirtschaftlicher Pro-
       aber lässt aufgrund von Klimawandel   dukte ihre Kinder zur Schule schicken.
       und Wetterphänomenen wie El Nino     Und die Frauen von Mbizwo werden
       immer mehr nach. Dadurch wurden die   nun stärker als vorher in Entscheidun-
       Ernteerfolge der dort lebenden Men-  gen des Dorfes eingebunden.
       schen über viele Jahre immer geringer,
       und oft mussten sie sich mit nur einer
       Mahlzeit am Tag begnügen.
                                                                Foto: Kathrin Harms
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