Page 3 - Gemeindebrief-188
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ANDACHT                                                 ANDACHT            3




       Manchmal frage ich zurück. Ach, Sie  teiligen. Bei der Sommerkirche wollen
       meinen, die Konfi rmandinnen und Kon-  wir uns von folgenden Fragen leiten
       fi rmanden sollten wieder mehr auswen-  lassen:  An welchen Stellen wünschen
       dig lernen, Gesangbuchverse oder die  wir uns Veränderungen? Was kann
       Reihenfolge der biblischen Bücher?  neu werden, wenn wir den Mut ha-
       Öfter am Gottesdienst teilnehmen und  ben, Altes hinter uns zu lassen? Wo
       zuhören? Ihre Zeit auch „absitzen“ -so  sehnen wir uns nach frischem Wind?
       wie es früher viele getan haben?     Welche Träume wollen erfüllt werden?
                                            Mach  mit!  Die  Transformation  von
       „Kirche ist immer so langweilig, so starr,  Kirche  braucht  jede  und  jeden.
       so verstaubt“ höre ich. Immer das alte  Mitdenken- mitentscheiden- gemeinsam
       Lied, immer festhalten und bewahren.  unterwegs sein. Mit leichtem Gepäck.
       Wenig Erneuerung. Ich seufze erneut.
       Nun  machen  wir  in  der  Kirche  mal  Ihnen allen beschwingte Sommertage
       einiges neu und anders z.B. in der  und herzliche Grüße
       Konfi -Zeit. Dennoch bleiben die schon              Ihre Claudia Schreiber
       hinlänglich bekannten Vorwürfe und                    und Cornelia Wentz
       Vorurteile gleich.

       „Siehe,  ich  mache  alles  neu“.  So
       erinnert  uns  die  Jahreslosung  in
       2026  daran,  dass  wir  in  der  Bibel
       erstaunlich  oft  von  „neu  machen“
       lesen. Allerdings ist „neu“ nicht gleich
       besser oder überhaupt ein Maßstab.
       Vielmehr kommt es darauf an, Glauben,
       Hoffnung, Liebe immer wieder neu zu
       aktualisieren,  lebendig  und  konkret
       werden zu lassen. Gott ist ein Gott,
       der mitgeht, mitfühlt, mitlebt. So sind
       wir als Team Jesu Christi hier auf Erden
       gefragt, unseren Glauben zu leben mit
       all den Erfahrungen im Hier und Jetzt.
       Ja, den Konfi rmandenunterricht von
       früher gibt es heute so nicht mehr.
       Die Konfi -Zeit hat sich gewandelt und
       verändert. Sie fühlt sich anders an. Mit
       Beteiligung, frischem Wind in der Musik,
       Konfi -Camp, Ausfl ügen und Aktionen.
       „Siehe, ich mache alles neu. Mach
       mit. Gott“. Wir sind gefragt uns zu be-
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