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ANDACHT ANDACHT 3
Manchmal frage ich zurück. Ach, Sie teiligen. Bei der Sommerkirche wollen
meinen, die Konfi rmandinnen und Kon- wir uns von folgenden Fragen leiten
fi rmanden sollten wieder mehr auswen- lassen: An welchen Stellen wünschen
dig lernen, Gesangbuchverse oder die wir uns Veränderungen? Was kann
Reihenfolge der biblischen Bücher? neu werden, wenn wir den Mut ha-
Öfter am Gottesdienst teilnehmen und ben, Altes hinter uns zu lassen? Wo
zuhören? Ihre Zeit auch „absitzen“ -so sehnen wir uns nach frischem Wind?
wie es früher viele getan haben? Welche Träume wollen erfüllt werden?
Mach mit! Die Transformation von
„Kirche ist immer so langweilig, so starr, Kirche braucht jede und jeden.
so verstaubt“ höre ich. Immer das alte Mitdenken- mitentscheiden- gemeinsam
Lied, immer festhalten und bewahren. unterwegs sein. Mit leichtem Gepäck.
Wenig Erneuerung. Ich seufze erneut.
Nun machen wir in der Kirche mal Ihnen allen beschwingte Sommertage
einiges neu und anders z.B. in der und herzliche Grüße
Konfi -Zeit. Dennoch bleiben die schon Ihre Claudia Schreiber
hinlänglich bekannten Vorwürfe und und Cornelia Wentz
Vorurteile gleich.
„Siehe, ich mache alles neu“. So
erinnert uns die Jahreslosung in
2026 daran, dass wir in der Bibel
erstaunlich oft von „neu machen“
lesen. Allerdings ist „neu“ nicht gleich
besser oder überhaupt ein Maßstab.
Vielmehr kommt es darauf an, Glauben,
Hoffnung, Liebe immer wieder neu zu
aktualisieren, lebendig und konkret
werden zu lassen. Gott ist ein Gott,
der mitgeht, mitfühlt, mitlebt. So sind
wir als Team Jesu Christi hier auf Erden
gefragt, unseren Glauben zu leben mit
all den Erfahrungen im Hier und Jetzt.
Ja, den Konfi rmandenunterricht von
früher gibt es heute so nicht mehr.
Die Konfi -Zeit hat sich gewandelt und
verändert. Sie fühlt sich anders an. Mit
Beteiligung, frischem Wind in der Musik,
Konfi -Camp, Ausfl ügen und Aktionen.
„Siehe, ich mache alles neu. Mach
mit. Gott“. Wir sind gefragt uns zu be-

